Home > Retrieverzucht > Ordnungen > Jagdliche Prüfungen, die ausländische Hunde zur Leistungszuchttauglichkeit befähigen (CBR, CCR, NSDTR):
Generell gilt bei Field-Trials: Anerkannt wird ein mindestens mit "gut" bestandener Field-Trial à l'anglaise (mit CACT oder CACIT-Vergabe) (auch Markproeve A).
Dies gilt auch für deutsche Hunde!
Für Hunde, in deren Heimatland Field-Trials à la française angeboten werden: anerkannt wird ein mit "vorzüglich" bestandener Field-Trial à la française.
Dänemark: mindestens bestandene Markpoeve B - Offene Klasse; Markproeve A; FT s.o.
Schweden: mindestens bestandene Offene Klasse, FT s.o.
Niederlande: mindestens bestandenes B-Diplom mit Wild (KNJV); A-Diplom (KNJV oder Retrieverclub); FT s.o.
Belgien: FT s.o.
Frankreich: BICP oder FT s.o., Titel "Trialer"
Österreich: mindestens BLP; RGP; FT s.o.
Schweiz: mit mindestens "sehr gut" bestandene Apportierprüfung C (Fortgeschrittene) oder bestandene Apportierprüfung B (Sieger); FT (= Apportierprüfung A) s.o. (Achtung: wird eventuell geändert!)
Italien: FT s.o.
Tschechoslowakei, Ungarn: FT s.o.
Luxemburg: mindestens BLP; RGP
Finnland: mindestens bestandene Apportierprüfung Fortgeschrittene
England: Award, Certificate oder Diploma of Merit bei einem open stake-, einem all-aged oder einem novice field trial; field trial winner
USA: Judges' Award of Merit (JAM) (neu)
Alle europäischen Länder und USA: Hunde mit einem Arbeitschampion-Titel, einem CACT/RCACT, CACIT/RCACIT oder FT-Winner
Nicht anerkannt werden Brugsproeven, Anlageprüfungen, Jagdeignungsprüfungen - auch wenn für sie ein FCI-Zertifikat zur Berechtigung zum Start in der Gebrauchshundeklasse erteilt wurde. Bereits für die jagdliche Leistungszucht anerkannte ausländische Deckrüden haben jedoch Bestandsschutz.